Fördergelder prüfen
Die Installation von Kühlsystemen wird in der Schweiz nicht direkt gefördert. Doch unterstützen die meisten Kantone die Umstellung auf mit erneuerbarer Energie betriebene Heiz- und Kühlsysteme wie eine Wärmepumpe finanziell. Wer seine Gebäudehülle energetisch verbessert, kann ebenfalls mit finanziellen Zuschüssen rechnen. Welche Förderbeiträge in welchem Kanton beantragt werden können, wissen die Spezialisten von KlimaWelten.
Wärmeschutz umgesetzt werden. Moderne Fenster, ein aussen liegender Sonnenschutz und richtiges Lüften in den kühlen Nachtstunden reduzieren das Aufheizen des Gebäudes und senken den Kühlbedarf. Weiter schützt eine gute Dämmung vor Überhitzung, indem sie die Wärme länger draussen hält. Auch im Winter profitieren Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer von einer guten Dämmung, denn sie sorgt dafür, dass es drinnen schön warm bleibt.
Passive und aktive Kühlmethoden.
Kommt es dennoch zu Temperaturen über dem Komfortbereich, lassen sich Gebäude mit passiven und aktiven Systemen kühlen. Bei der passiven Kühlung über eine Wärmepumpe, auch Freecooling oder Geocooling genannt, wird die natürliche Kälte der Umgebung genutzt, zum Beispiel aus dem Erdreich oder dem Grundwasser. Es läuft lediglich die Umwälzpumpe, die Wärmepumpe selbst ist ausgeschaltet. Als aktive Kühlung bezeichnet man Systeme, die etwas mehr Energie benötigen, um Wärme abzuführen und einen Raum zu kühlen. Infrage kommen beispielsweise Wärmepumpen, die sich für den reversiblen Betrieb eignen. Viele moderne Systeme bieten heute diese Funktion. Dabei wird der Verdichter aktiviert und die Wärmepumpe erzeugt – wie ein Kühlschrank – aktiv Kälte. Die Kühlleistung ist grösser als beim Freecooling. Klimageräte stellen aus energetischer und ökologischer Sicht meist keine nachhaltige Lösung dar. Ihr hoher Stromverbrauch belastet die Energieversorgung und sie geben zusätzlich Wärme an die ohnehin bereits erhitzte Umgebung ab. Dazu kommt, dass diese Geräte oftmals viel Lärm verursachen und Platz beanspruchen. Wer dennoch ein Klimagerät installiert, sollte für dessen Betrieb erneuerbaren Strom verwenden, etwa von der eigenen Photovoltaikanlage.
Frühzeitig planen.
Bei der Wahl der richtigen Kühlung müssen Faktoren wie Grösse des Gebäudes, Flexibilität der Steuerung und Energieeffizienz berücksichtigt werden. Es ist auch wichtig, eine erfahrene und qualifizierte Fachperson hinzuzuziehen, um sicherzustellen, dass das System den spezifischen Anforderungen des Gebäudes entspricht. Zudem muss die Anlage ordnungsgemäss installiert und gewartet werden. Bei Neubauten oder der Sanierung einer bestehenden Immobilie sollten die Kühlmassnahmen frühzeitig mit eingeplant werden. Vorrang haben immer Massnahmen für den sommerlichen Wärmeschutz, erst in einem zweiten Schritt empfiehlt es sich, eine passive oder aktive Kühllösung zu prüfen. Mit dem Know-how der KlimaWelten- Fachleute sind Sie immer gut beraten.